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CPA Systems auf der INTERGEO 2012

09. - 11. Oktober 2012 | Hannover

Auf der INTERGEO 2012 konnte die CPA Systems GmbH erfolgreich ihre aktuelle Produktpalette präsentieren. Auf der Basis der SupportGIS-Technologie wurde in Hannover ein breites Spektrum von Fachanwendungen gezeigt. Schwerpunkte bildeten dabei browserbasierte GIS-Anwendungen, sowie die Themen 3D-Stadt- und Landschaftsmodelle, amtliches Liegenschaftskataster (ALKIS), Kommunal sowie zivile und militärische Simulation. Alle Fachanwendungen basieren auf der gleichen technologischen Basis in Form der SupportGIS-Technologie. Herausragende Merkmale dieser Technologie sind die weitgehende Unabhängigkeit von Datenbanksystemen (Oracle, PostgreSQL ...) und Betriebssystemen (Windows, Linux ...).

Neu vorgestellt wurde die browserbasierte GIS-Anwendung GeoHornet. Dieses Werkzeug ermöglicht die interaktive Erstellung und Bearbeitung von Karten über die Web-Oberfläche. OGC-konforme Webdienste die in entsprechenden Layern hinterlegt werden, können als Kartenhintergrund eingebunden und mit lokal, z.B. im Shape-Format vorliegenden Daten zusammen zur Ansicht gebracht werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit Layer über eine Datenbankverbindung mit Daten zu füllen. Kartenansichten können durch Administratoren in Form von Profilen vorkonfiguriert und durch den Nutzer um weitere eigene Inhalte ergänzt werden.

Als weitere Neuerung wurde ein webbasiertes Vertriebsportal für Geodaten gezeigt. Distributoren von Geodaten haben hier die Möglichkeit eine eigene Gebührenordnung für die bereitgestellten Daten zu hinterlegen. Nutzer können über eine bewusst einfach gehaltene Oberfläche insbesondere über räumliche Kriterien nach Daten suchen und sich den bestellten Umfang vor der Auslösung der Bestellung grafisch in einer Vorschau anzeigen lassen. Die Abwicklung der Bezahlung erfolgt über PayPal. Die Daten können offline in den Formaten GML, Shape oder GeoTiff abgerufen werden. Zudem besteht die Möglichkeit angebotene Web-Dienste über einen Stream auch direkt online zu nutzen und in eigene Anwendungen zu integrieren.

Auch das im Bundesgebiet weit verbreitete Produkt SupportGIS-3D konnte dieses Jahr mit einigen Neuerungen aufwarten. So wird in der aktuellen Version der Standard CityGML 2.0 unterstützt. Außerdem wurde eine Schnittstelle geschaffen, die es ermöglicht, die Gebäudedaten in LoD1 automatisch über das NBA-Verfahren von ALKIS aufzubauen und fortzuführen. Dabei wird insbesondere den Modellierungsunterschieden von Gebäude und Bauteil in den Modellen von ALKIS und CityGML adäquat Rechnung getragen. Gebäude höherer LoD sind dabei gegen Überschreibung aus dem ALKIS-Verfahren geschützt. Durch ein Protokoll wird aber der Änderungsbedarf dokumentiert. Denn die Fortführung von 3D-Stadmodellen wird durch die Information wo sich etwas geändert hat, wesentlich effizienter.

Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema ALKIS und Kommunal. Hier wurde der neuste Stand der Verfahrenslösung vorgestellt. Insbesondere in der Erfassungs- und Qualifizierungskomponente (EQK) hatte sich einiges getan. So wurde der Funktionsumfang erweitert, die Ergonomie verbessert und ein Plugin für die Homogenisierung ergänzt.

Abgerundet wurde der Messeauftritt durch die Vorstellung aktueller Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Simulation.